Muttertagsgedicht An Loise 2 



An Loise

Ich wollt in Liedern oft dich preisen,
du wunderstille Güte,
wie du ein halb verwildertes Gemüte
dir liebend hegst und heilst auf tausend süße Weisen,
des Mannes Unruh und verworrnem Leben
durch Tränen lächelnd bis zum Tod ergeben.

Doch wie den Blick ich dichtend wende,
so schön in stillem Harme
sitzt du vor mir, das Kindlein auf dem Arme,
im blauen Auge Treu und Frieden ohne Ende,
und alles laß ich, wenn ich dich so schaue -
ach, wen Gott lieb hat, gab er solche Fraue!

von Joseph Freiherr von Eichendorff

geschrieben von Manu

Drucken Diskutieren E-mail Melden

Artikel geschrieben am 13.05.2006 - 23:11:13.

0 Meinungen


Bewerte diesen Artikel:
Bewertung: 2
1.86/5 basierend auf 7 Stimmen


E-Mail:
gesendet von zu der Email
Interessanter Artikel für Deine Homepage?

Du möchtest, dass dieser Artikel zu den 10 Besten gewählt wird?
Einfach, folgenden Code kopieren und auf Deiner Homepage einbinden.

Auf Deiner Homepage erscheint dann Folgendes:

Bitte den Artikel: " Muttertagsgedicht An Loise " auf Manu-Baeren.de lesen und bewerten.

RSS FEED

EdeV-Webkatalog die leistungsfähige Verzeichnis-Software
Impressum / Datenschutz - Site Map - Weiterhin finden Sie auf Manu-Baeren Window Color Vorlagen und können Hobby & Freizeit Artikel schreiben