Ich lief durch diese Welt Ohne weitere Seelen bei mir Durch diese farblose Welt Sie machte mich traurig
Träume sind wie Wolken Frei und so verschieden und endlos Doch als ich die Wolke berührte Löste sie sich restlos auf
Leblos und Lieblos war es hier Keine Seele weit und breit Langsam fragte ich mich Ob ich denn eine Seele habe
Schritt für Schritt Trug es mich weiter Schwarz, weiß, dunkel, hell Täglich so hoffnungslos
Plötzliche Worte meines Verstandes Ließen mich nicht mehr zur Ruhe kommen Denn sie fragten mich Ob es nicht der Spiegel meiner Selbst ist
Täglich in dieser Welt gefangen In dieser Schwarz-Weißen Welt So war ich vielleicht in mir gefangen Viele Tage vergingen mit diesen Gedanken
Ich selbst bin Gebieter meiner Welt So wenn dies meine Welt ist So kann ich sie ändern Wenn ich Mühe mir gebe
So beschloss ich eines Tages Frohsinn zu zeigen Lief in den Wald Und rief dessen wundervolle Geschöpfe
Die ersten Seelen meines Lebens Ich hatte sie gefunden Und als ich mich umsah bemerkte ich Die Bäume waren anders
Die Farbe der Hoffnung So habe ich gehört Schmückte nun die Umgebung Man nannte es „Grün“
Eine seltsame Substanz floss meine Wangen entlang Ein seltsames Gefühl in meinem Bauch Meine Mundwinkel bewegten sich Ich lernte auf einmal Freude und Lächeln kennen
Diese unerwartete Helligkeit Kam nicht vom Weiß, nein Ich blickte zu dem, was man „Himmel“ nannte Und die „Sonne“ darin strahlte
Die Farbe der Blumen So habe ich gehört Schmückte nun den Himmel Man nannte es „Gelb“
Ich lernte unaufhörlich Entdeckte die Welt Und mein Selbst Der Spiegel zeigte Wunderschönes
„Blau“ schmückte den Himmel „Braun“ glänzten Rehe „Lila“ erstrahlten manch Blumen „Beige“ war meine Haut
Viele Jahre vergingen Und wie ich durch diese wundervolle Welt lief Fiel mir jemand auf Jemand, der war wie ich
Gemeinsam lachten wir Und füllten diese Welt Etwas entstand Und „Rot“ erschien
Dieses „Rot“ veränderte unsere Welt Regenbogen erstreckten sich Mein Herz färbte sich Ich hörte, man nennt es „Liebe“